Teil eines Werkes 
2. Band (1874)
Entstehung
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Und weshalb kannſt Du nicht? rief Lisbeth und ergriff ihren Arm.

Anna ſchwieg. Der Amtshauptmann betrachtete ſie mit einem eigenthümlichen Blick.

Du willſt nicht das iſt der Grund, deshalb kannſt Du nicht, aber dieſem Mangel an Willen muß abge⸗ holfen werden, vief Lisbeth.

Das Geld iſt nicht zu haben, es iſt ſo ange⸗ bracht, daß es augenblicklich nicht flüſſig gemacht wer⸗ den kann.

Aber Sie, Herr Amtshauptmann, können Onkel

dieſe Summe vorſchießen. Sie können ſich ſpäter dafür an Anna's Geldern ſchadlos halten, fiel Lis⸗ beth ein.

Unmöglich! rief Anna.

Es entſtand eine Pauſe, ein allgemeines Schweigen, während Anng ihrem Wohlthäter gegenüber geſenkten Blickes daſtand. Die Augen Aller waren auf ſie ge⸗ richtet.

Der Gerichtsdirektor warf ſich in einen Stuhl, ſtreckte die Hand abwehrend gegen Anng aus und ſagte: F 5 Geh auf Dein Zimmer, Anna! Wir haben mit⸗ einander für den Augenblick nichts weiter zu ſprechen.

Anna ergriff ſchnell die Hand des Gerichtsdirektor,