Teil eines Werkes 
2. Band (1874)
Entstehung
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alt genug, um beurtheilen zu können, ob das, was er lächerlich und des Spottes werth fände, es auch in Wirklichkeit ſei oder nicht. Der Amtshauptmann wurde nun ſeinerſeits auch heftig und ein Wortwechſel wäre nicht ausgeblieben, wenn nicht Lisbeth vermittelnd da⸗ zwiſchen getreten wäre, aber nicht zu Gunſten ihrer Schweſter, ſondern zu Thure's Gunſten. Sie machte die

Bemerkung, daß Thure nicht die Sparſamkeit im All⸗

gemeinen, ſondern die übertriebenen Dimenſionen ta⸗ delte, welche Anna's Sparſamkeit angenommen habe, die der Art ſeien, daß man denſelben entgegentreten müſſe.

Liebes Fräulein Lisbeth, ſagte der Amtshaupt⸗ mann,ich kann nur bedauern, daß auch Sie eine ſolche Auffaſſung haben.

Hier wurde das Geſpräch von dem Gerichtsdirektor unterbrochen, welcher in Begleitung von Anna ſehr heftig in die Veranda trat.

Er warf einen ſchnellen Blick über die Anweſenden, und nachdem er ſich überzeugt hatte, daß Conſtantin nicht zugegen war, ſagte er zu dem Amtshauptmann:

Eine wie große Summe hat Anna Dir über⸗ geben? 3

Etwas über Tauſend Thaler. Ich hoffe, daß Anna nichts dagegen haben wird, wenn ich es Dir ſage.