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Vater zu befördern verſprach. Bin ich denn wirk⸗ lich der grauſamen Nothwendigkeit anheimgefallen, entweder dem Glauben untreu zu werden, oder dem Gelübde, das ich für heilig gehalten, gleich einem Befehl, den Gott ſelbſt durch meinen Vater aus⸗ geſprochen?
— Elias,— ſagte Sophie mit derjenigen Güte, welche ſich nie bei ihr verläugnete— Dein Vater hat nicht befohlen, daß Du, um ſeinen Willen zu er⸗ füllen, Deiner Ueberzeugung untreu werden ſollſt. Einmal bat ich für das Glück unſerer Kinder. Du bliebſt unbeweglich. Deine Unerſchütterlichkeit zeigte mir, daß Dein Glaube ſtärker ſei, als alle andern Gefühle, und ich beugte mich achtungsvoll davor. Gabrielle that es auch und ſie hat ſich jetzt in ihr Schickſal hier eingelebt. Sie wird, wie ich, ihr Glück in der Erfüllung ihrer Pflichten ſuchen und finden. Sophie d'Escare's Tochter wird durch Krän⸗ kung der heiligſten Gefühle irgend eines andern Menſchen nie ihr Glück kaufen. Von mir hat ſie Ergebung in den Willen Gottes und als Chriſtin jede Prüfung zu ertragen gelernt.
— Immer dieſelbe,— rief Elias;— aber So⸗ phie, Mirabeau's Enkelin, ſoll nicht durch Jakob Le⸗ vitain's Sohn unglücklich werden. Das Glück, das Leben und den Frieden meines eigenen Sohnes hatte ich das Recht, meinem Gott zu opfern, aber nicht das ihrige. Heute opfere ich Deiner Tochter meine Ueberzeugung. Mögen Abraham und Gabrielle glück⸗ lich werden!
Hier wurden ſie von Edith unterbrochen, welche


