Teil eines Werkes 
3. Band (1863)
Entstehung
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hereintrat und im Tone verzweifelten Schmerzens ausrief:

Mutter, es iſt hier ein Bote von Erikshof angekommen. Gabrielle iſt todt!

Bei dieſen Worten des blinden Mädchens hatte Sophie ſich zuerſt erhoben, dann ſank ſie auf ihre Kniee und ſtammelte, den Blick nach oben:

Gottes Wille!

Einige Monate darauf öffneten ſich die Thore des Levitain'ſchen Palaſtes zwei Särgen, die in derſelben Gruft beigeſetzt wurden, in welcher der Staub Ceſarine de Maillé's faſt ein halbes Jahr⸗ hundert geruht.

Sie enthielten die irdiſchen Ueberreſte von ihrer Tochter Sophie und ihrer Enkelin Gabrielle.

Die Marquiſin fiel als ein Opfer der neuen Ideen, welche 1792 erwachten und ſich zum Ziele geſetzt hatten, die politiſche und religiöſe Finſterniß zu vernichten. Ihre Enkelin wiederum wurde ein Opfer der letztern.

Jakob Levitain ſtarb, als er die Marquiſin zu retten ſuchte; Gabrielle rettete mit ihrem Leben das von Jakobs Enkel.

Auf dem Grabe der Marquiſin ſtrebte die Frei⸗ heit emporzuſteigen, aus Gabrielle's hoffte die Bi⸗ gotterie ſiegreich hervorzugehen.

Die göttliche Gerechtigkeit erlaubt es nicht, daß ein Sieg durch Verbrechen gewonnen werde. Als