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nachdem er geſtorben, Dich aufſuchen, um das zu er⸗ halten, was er trotz Kummer und Armuth nicht an⸗ nehmen wollte? Nein, das hieße ſein Andenken be⸗ leidigen. Als Noth und Armuth mich ernſtlich heim⸗ ſuchten, ſandte Gott mir die Kinder von Jakob Levitains Kind, um mich dem Elende zu entreißen. Es war der Wille einer höhern Macht, daß die Hülfe, der Troſt und die Linderung des Kummers von der Familie meines edlen Pflegevaters kommen ſollten.
— Aber es ſcheint, ein unſanftes Schickſal hatte nur beſchloſſen, daß die Zerſplitterung der ſchönſten Träume von dort ausgehen ſollte,— ſiel Elias düſter ein und ließ Sophiens Hände los.
— Einmal,— hob er wieder an,— ſtandeſt Du, ein junges und wehrloſes Kind, Dein Herz voll Zärtlichkeit, vor mir, und ich ſtieß Dich mit Härte von mir zurück. Ich hatte in meiner Seele kein Mitleid mit und keine Theilnahme für die Chriſten, welche meinen Vater ermordet und diejenige guillo⸗ tinirt, die ich liebte. Ich behielt nur noch eine Liebe übrig, als ich mir der Verheerung bewußt wurde, die über mein Leben dahingezogen,— und das war die Liebe zu meinem Gott, meinem Glauben und meinem Volk. Dieſe Liebe brachte mich dahin, Dein Herz zu zermalmen,— ſie veranlaßte mich ſpäter, den Stab über das Glück Deiner Tochter zu brechen.
In einem bittern Tone fügte er hinzu: Nichtsdeſtoweniger war es Dein und Deiner Nachkommen Glück, welches ich meinem ſterbenden


