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— Sie ſind übermüthig wie Alle von Ihrer Kaſte, und mißbrauchen jetzt Ihre Stellung zu mir,— bemerkte Basſal.— Nun wohlan, ich werde Ihr Führer ſein; aber wenn ein Unglück paſſirt, ſo möge es Sie wie ein Fluch treffen.
Sie begannen den Bergpfad hinaufzuſteigen.
Als ſie einige und zwanzig Schritte hinaufgekom⸗ men waren, wandte Basſal ſich wieder an Melcer, um ihm abzurathen; aber der junge Edelmann gab ihm zur Autwort:
— Was, alter Republikaner, haben Sie ſo wenig Muth, daß Sie es nicht wagen, durch eine Gefahr Ihr Reiſegeld zu verdienen?
Basſal nahm dann aus ſeiner Brieftaſche ein Paquet Papiere, legte es in eine Kluft an der Seite des Bergpfades und ſagte:
— Wäre es nur mein Leben, das ich auf's Spiel ſetze, ſo würde ich keinen Augenblick an die Gefahr denken; aber es gilt die Zukunft und die Erhaltung derer, die ich liebe. Komme ich um,— dann ſind ſie der Noth und dem Elend preisgegeben, weil ſie von mir nicht den Namen deſſen erfahren haben, der mich veranlaßte, die Schweiz zu verlaſſen. Blicken Sie her, Graf,— fügte er hinzu,— falls ich mein Grab in dem Abgrund da unten finde, und Sie, ein glückliches Schooßkind des Schickſals, wieder herunterkommen, ſo liegen hier alle die Papiere, welche ſie vor Armuth retten können. Sie müſſen mir verſprechen, ſich unverzüglich nach Paris zu be⸗ geben und meine Frau aufzuſuchen, deren Adreſſe auf dem Paquet geſchrieben iſt.
Melcer verſprach es. Sie ſtiegen wieder den


