Teil eines Werkes 
3. Band (1863)
Entstehung
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Der Widerſtand reizte Melcer. Er beſchloß, ganz allein ſich nach der Ruine zu begeben.

Als er an der Stelle angekommen war, wo der Bergpfad anfing, fand er einen älteren Mann u kraftvollem Körperbau auf einem Steinblock itzen.

Melcer betrachtete ihn und erkannte ſeinen repu⸗ blikaniſchen Freund vom Genferſee wieder.

Auch Basſal brauchte nicht viele Secunden, be⸗ vor er ſeinen früheren Gaſt wieder erkannte.

Nachdem man ſeine gegenſeitige Ueberraſchung ausgedrückt, fragte Melcer, ob Basſal den Bergpfad kenne, was dieſer bejahte.

Basſal erklärte hierauf, daß es gewiß ein glück⸗ licher Zufall ſei, der ſie zuſammengeführt, da er, Basſal, welcher auf einer Reiſe geweſen, um eine kleine Erbſchaft von ſeinem Schweſterſohn zu erhe⸗ ben, auf der Rücktour das Unglück gehabt, ſein gan⸗ zes kleines Capital zu verlieren und jetzt außer Stande ſei, die Reiſe nach Paris fortzuſetzen. Er fügte hinzu, daß er, wenn er nur dorthin käme, eine ſo gute Anſtellung erhalten würde, daß er und ſeine Frau für die Zukunft geſichert ſeien.

Melcer erbot ſich ihn mit Reiſegeldern zu ver⸗ ſehen, aber unter der Bedingung, daß Basſal ihm erſt als Führer nach den Ruinen diene.

Basſal verſuchte ihn von der abenteuerlichen Fahrt abzurathen; aber Melcer wurde nur noch eigenſinniger und ſagte, daß wenn Jerome ihn nicht begleiten wolle, ſo würde er allein die einſame Tour antreten, und dann bliebe Basſal ohne Hülfe die Reiſe fortzuſetzen.