Teil eines Werkes 
3. Band (1863)
Entstehung
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noch dieſelbe Luth, und dort, zwiſchen den beiden Fenſtern, finden wir den Tiſch mit der koſtbaren eingelegten Arbeit, in welchem Jacob die Papiere aufhob, die ihm Mirabeau anvertraut.

In den Fenſtern ſtanden die Käfige mit den ſin⸗ genden Vögeln, von Top ächſen umgeben.

Es ſah aus, als hätte alte Haus, welches in einen großartigen Palaſt verwandelt worden war, durch dieſe Veränderung indeſſen dieſes Zimmer unverändert beibehalten.

Faſt viermal zehn Jahre waren dahingeſchwunden, ſeit Mirabeau ſeine Tochter der Obhut Jakob Levi⸗ tains anvertraut und in dieſem Zimmer das Ver⸗ ſprechen deſſelben empfing, bei Sophien Eltern⸗Stelle zu vertreten, und doch war nicht ein Stuhl, nicht ein Buch im Bücherſchranke verrückt worden, ſondern Alles hatte dasſelbe Ausſehen, welches es damals hatte.

Das für Bequemlichkeit und häusliches Wohlbe⸗ finden eingerichtete Zimmer war mit ſorgfältiger Ge⸗ nauigkeit unterhalten worden, und von einem Jahr zum andern hatte man es in demſelben Zuſtande er⸗ halten.

Die Familie behandelte es wie eine Art Tempel, wo nur ernſtere und wichtigere Dinge verhandelt werden konnten.

Der Eigenthümer des jetzt ſo ſtattlichen Gebäudes, EFlias Levitain, wollte, daß dieſes Zimmer in dem⸗ ſelben Zuſtande verbleibe, in welchem es zu des Vaters Lebzeiten geweſen. Irgend eine Veränderung dort zu treffen, würde ihm wie ein Heiligenraub vorgekommen ſein.

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