Teil eines Werkes 
3. Band (1863)
Entstehung
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Man empfand einen Eindruck der Ehrerbietung und chte wenn man ihn betrachtete.

Das Aeußere des Mannes ſagte jedoch, daß wenn er auch ſtreng gegen Andere war, ſo war a deßhalb, weil er es gegen ſich ſelbſt war.

Er lehnte ſich an das fein und elegant gearbei⸗ tete eiſerne Staket, welches den Platz um den mor⸗ genländiſchen Tempel einſchloß.

Sein Blick ruhte auf dem Monument mit einem eigenen traurigen und ernſten Ausdruck, gerade als wenn er ihn auf einen lieben und heiligen ſtand gerichtet.

Ganz plötzlich wurde die Stille durch raſch

Schritte und eine jugendlich friſche Stimme brochen, welche bemerkte:

Ich begreife wa hrlich nicht Deine Handlungs⸗ weiſe, mein beſter Jsmgel. Dein halsſtarriger Ei⸗ genſinn, in das barbariſche Land zurückkehren zu wollen, iſt mir unerklärlich.

Beim Klange dieſer Stimme drehte ſich der Mann, der am Eiſenſtaket ſtand, um, und richt ete ſeine Blicke vom Monument nach dem Leſtibule.

Aus derſelben traten zwei junge Leute, ded Geſichter zeigten, daß ſie dem israelitiſchen Volks⸗ ſtamm angehörten.

Der älteſte von ihnen war zwiſchen fünfund⸗ zwanzig und ſechsundzwanzig Jahre alt, von mittel⸗ mäßiger Größe, einem feinen Körperbau, mit unge⸗

F kleinen Händen und Füßen und von großer

Leichtigkeit in ſeinen Bewegu 5 Seine Stirne war hoch und ge völbt, mit einem

Sepräge der Tiefſinnigkeit, die ſeinem Alter nicht