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wortete Frigga, ohne die Augen von ihrer Arbeit zu erheben.
— Woher kommt dieſer Zweifel an meinen
Worten?— fragte Volentin.
— Daher, daß ich gewiß bin, daß Sie ſehr wohl begreifen, daß ich von Ihnen beleidigt bin.
— Nein, das begreife ich nicht.— Ich bin mir bewußt, mich auf keine Weiſe verbrochen zu haben.
— Nicht? Nichtsdeſtoweniger reiſen Sie weg auf mehrere Wochen, ohne mich vorher durch ein einziges Wort davon in Kenntniß zu ſetzen.— Statt am Abend vorher heraufzukommen und ein freund⸗ liches Lebewohl zu ſagen, bringen Sie den Abend auf Ihren Zimmern zu und reiſen, nachdem Sie meinem Vater einige Zeilen geſchickt, in welchen Sie mitheilen, daß Ihre Gegenwart auf Stenby nöthig ſei.
— Mein Fräulein, damit habe ich ja Alles er⸗ füllt, was die Höflichkeit von des Grafen Verwalter erheiſchte,— ſagte Valentin kalt.
— Herr Lieutenant, die Antwort verdiente ich nicht,— ſiel Frigga ein.— Davon war nicht die Rede, ſondern davon, daß Sie uns in lezter Zeit verwöhnt haben, dadurch daß Sie ſagten: Lebewohl, jetzt muß ich auf einige Tage verreiſen.
— Aber Sie haben Recht, und ich Unrecht, wel⸗ cher auf eine Freundlichkeit Anſprüche macht, die Sie mir nicht zu erweiſen nöthig haben.
Frigga beugte ihren Kopf tief über die Stickerei. Sie nähte fleißig.— Eine Weile ruhten Valentins Augen auf ihr, während er heftig die Farbe wechſelte; hierauf ſagte er haſtig:
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