Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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Alle vermißten ihn und ſehnten ſich nach ſeiner Rückkehr, der Graf bemerkte jeden Morgen:

Heute wird wohl Aurenius wieder kommen! 35 begreife nicht, daß er ſo lange auf Stenby ver⸗ weilt.

Aber der Tag ging zu Ende, ohne daß Aurenius wieder kam.

Die Gräfin ſagte zu Aurora und Frigga:

Es wäre gut, wenn Aurenius bald zurück⸗ kehrte, Harthon ſehnt ſich ordentlich nach ihm.

Endlich trat Valentin eines Abends im Anfang der vierten Woche nach ſeiner Abreiſe in den Salon.

Er wurde von Allen mit einem herzlichen Will⸗ kommen begrüßt.

Der Graf erklärte, daß er ſich ordentlich nach ihm geſehnt habe. Die Gräfin verſicherte, daß ſie die Tage gezählt. Der Major ſagte, daß er ſeinen Lieutenant verd.. t vermißt habe. Der Doctor behauptete, er habe gefürchtet, daß alle Einwohner auf Liungbro vor Langeweile krank werden möchten, und Aurora ließ ſich ſcherzend dahin vernehmen, daß ſie einen Vorgeſchmack von dem gehabt habe, was eng⸗ liſcher Spleen heißen wolle. Frigga allein ſchwieg.

Nachdem Valentin in Kürze dem Grafen Rechen⸗ ſchaft über die Geſchäfte abgelegt, welche ſeine längere Abweſenheit veranlaßt, alle Fragen der Gräfin be⸗ antwortet, und mit dem Major und Aurora geſcherzt, ging er auf Frigga zu, ſetzte ſich zu ihr und ſagte:

Fräulein allein haben mir nicht Willkommen geſagt, und doch hatte ich gehofft, daß Sie mich mit einem freundlichen Lächeln grüßen würden.

Ich glaube nicht, daß Sie es gehofft ant⸗