Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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hob Valentin wieder an. Dieſe Worte ſetzen vor⸗ z6

Daß es nicht Arthur gehört, ſagte Frigga raſch. Der Macht der Liebe ſollen wir Alle ein Mal unterworfen ſein, und wenn ich ſie noch nicht em⸗ pfunden, ſo werde ich ſie doch einſt empfinden. Unglück⸗ lich wäre ich dann, wenn mein Schickſal an einen Andern gefeſſelt wäre. e

So hatte ich mir auch Fräuleins Charakter gedacht, ſagte Valentin. Nur dem Wahren und Rechten müſſen Sie ſich opfern können.

Aber Sie glaubten trotzdem an eine Verbin⸗ dung zwiſchen mir und Arthur?

Ich glaubte daran; aber es war nothwendig zu hören, daß Fräulein dieſe Möglichkeit widerlegte.

Und doch ſind zwei Monate vergangen, ohne daß Sie verſucht haben, Ihre gute Meinung von mir beſtätigt zu bekommen.

Die bedurfte keiner Beſtätigung. Es war nur die Auffaſſung deſſen, was der eine Menſch ein Recht hat, für das Glück eines Andern zu opfern, worüber ich nicht ſicher war.

Aber warum nicht ebenſo gern gleich als ſpäter ſich darüber Gewißheit verſchaffen?

Fränlein ich war ein Poltron.

Eine Pauſe entſtand. Valentin unterbrach ſie.

Wird noch eine Erklärung über das Motiv zur Aehnlichkeit zwiſchen Byron und Arthur Eldau nothwendig ſein?

Nein.

Frigga reichte ihm die Hand und fügte, indem ſie auf einmal traurig und freundlich hinzu:

Schwartz, Geburt u. Bildung. IM.§