Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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vollſte war, was Fräulein während des verfloſſenen Jahres begegnete.

Jezt verſtehe ich nicht den Herrn Lieutenant.

Ich habe ein wirkliches Unglück, unbegreiflich zu ſein, meinte Valentin und lachte; aber das iſt ein Fehler, den ich nicht corrigiren kann. Laſſen Sie uns deßhalb zu Graf Arthur zurückkehren. Wegn ich mich nicht irre, ſo war es einige Jahre zurück eine Lieblingsidee des Grafen und der Gräfin, daß Sie und Ihr Couſin ein Paar werden ſollten. Sie wurde damals ſowohl von Ihnen wie von Graf Arthur getheilt. Der Augenblick ihrer Verwirklichung ſcheint nun da zu ſein.

Warum?

Darum, weil der Verluſt eines Sohnes dem Grafen zum Theil durch einen Schwiegerſohn erſezt werden könnte.

Es liegt viel Wahres in dem, was Sie ſagen, ſagte Frigga, denn es gibt wohl nichts, was jezt meine Eltern ſo freuen würde, als eine ſolche Ver⸗ bindung zwiſchen mir und Arthur.

Und es gibt auch nichts, was Graf Arthur ſelbſt mehr wünſcht, fiel Valentin ein.

Auch das iſt wahr.

Nun wohlan, dann bleibt wohl weiter nichts übrig, als die Erklärung der Verlobung. Vielleicht iſt es mir erlaubt, der Erſte zu ſein, welcher Fräu⸗ lein Glück wünſcht?

Volentin ſprach ganz leicht, als wenn es ſich um eine gleichgiltige Sache gehandelt.

Bevor ich dem Herrn Lieutenant eine ſolche