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Worte und entfernte ſich dann; aber es kam nie vor wie früher, daß er ſie begleitete.
Anfangs Juli kam Major X— von ſeiner Tochter begleitet nach Liungbro. Er erklärte ſofort bei ſei⸗ ner Ankunft, daß obgleich man allgemein behauptete, Graf Harthons ſähen nicht gern Fremde, ſo beab⸗ ſichtige er doch den Reſt des Sommers mit ſeiner Tochter auf Liungbro zuzubringen⸗
Die Eingezogenheit, in welcher man bisher ge⸗ lebt, wurde dadurch etwas unterbrochen; denn als die Nachbarn erfuhren, daß der Major bei Harthons ſei, nahmen ſie ſich auch vor zum Beſuch, zu kommen.
An einem ſchönen Abend Ende Juli ſaß Frigga ganz allein auf der Terraſſe. Sie folgte mit den Augen den raſtlos rollenden Wogen.
Im Salon ſaßen die Gräfin, Fräulein—, ein Mädchen von dreißig Jahren, und Aurora.
Der Graf ſpielte Schach mit dem Major.
Ein lange Zeit hatte Frigga ſich ihren Träume⸗ reien überlaſſen, als der Schall von Tritten ſie ſtörte. Es war Valentin, welcher ans dem Salon heraustrat und ſich ihr näherte.
Er hielt in der Hand ein aufgeſchlagenes Buch. Als er an Frigga herangekommen war, ſagte er:
— Erinnern Fräulein ſich Byrons Bild als
Jüngling? — Ich habe nur ein Portrait von ihm geſehen als Mann,— antwortete Frigga.— Aber warum
thut der Herr Lieutenant dieſe Frage? — Ganz allein deßhalb, weil ich neulich ein


