Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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habe deshalb nicht vergeſſen, daß ich mich jezt auf Ihrem Gebiete befinde. Das meinige, Fräulein Frigga, liegt außerhalb dieſes Riegels. Wir wer⸗ den oft, wie heute, uns an demſelben begegnen, ja ſogar hie und da auf ein ander Gebiet eintreten; aber wenn der Abend kommt und die Stimmen von der Heimath uns rufen, dann werden die Thor⸗ flügel ſich ſchließen, und wir werden uns beide jeder auf ſeiner Seite derſelben befinden.

Erlaubt mir zu behaupten, Lieutenant Au⸗ renius, daß Ihre Begriffe weit mehr beſchränkt ſind, als die meinigen, da Sie ein großes Gewicht auf Riegel und Gitterthore legen. Dieſe können zu jeder Stunde wieder weggenommen werden.

Er gibt Vieles, was geſchehen kann; aber es iſt deshalb nicht geſagt, daß es geſchieht. Se⸗ hen Sie, Fräulein Frigga, dort kommt der Graf und 5* Gräfin.

Glauben Sie, daß der Graf geneigt iſt das Gitterthor wegzunehmen?

Frigga antwortete nicht; ihre Wangen wurden weiß wie der Schnee. Es ſchien, als wenn ein un⸗ angenehmes Gefühl ſich ihrer bemächtigte.

lichen Paare entgegen.

verblieb auch dort und wollte nicht verſchwinde

Schweigend gingen Valentin und ſie dem gräf⸗

Der Schatten von Kummer, welchen die lezten Worte Valentin's auf Frigga's Geſicht hervorgerufen,

Valentin fügte mit einem eigenen Lächeln hinzu: