Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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Wäre jener Beweggrund von meinem Väter gebilligt worden, falls er Dir deshalb meine Hand verweigert hätte, weil Du ein Edelmann warſt? Würdeſt Du ihn nicht für einen Despoten gehalten haben, wenn er wegen dergleichen es ſeiner Tochter verweigert hätte, glücklich zu werden? Will jetzt der gute Vater meiner Jenny ihr blos deshalb das Glück verweigern, welches ſie verdient, weil ihr Glück ihm die Aufopferung eines Vorurtheils koſten würde? Unmöglich. Du willſt nicht ihre Freude in Thränen verwandeln.

Aber Du willſt mich in einen beklagens⸗ werthen Menſchen verwandeln, und um dem zu ent⸗ gehen, muß ich wohl das Feld räumen.

Nicht bevor Du verſprochen haſt, die Wahl unſerer Tochter zu ſegnen. Oder glaubſt Du wirklich, 6 Jenny einen beſſeren Mann als Fritz bekommen ann?

Ach! Guſtav, wende Dich nicht weg, laſſe nicht Deinen Hochmuth den Sieg über Dein Herz davon⸗ tragen, ſondern thue vor allen Dingen, das, was recht iſt und ſei ein guter Vater, welcher nur das Wohl ſeiner Kinder will. Verdient nicht Deine Malin, ihre Tochter glücklich zu ſehen? Thue aus Liebe zu uns, was Du nicht für Dich ſelbſt thun würdeſt.

Maline, den Teufel,... wenn Du nicht aus mir machſt, was Du willſt! Nun, in Gottes Namen dann, lieber als Dich und Jenny traurig ſehen, wäre ich bereit, das Ständehaus in die Luft zu ſprengen, und der Schaden wäre auch groß