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hoffen darf, daß die zärtlichſte aller Mütter ihre Tochter meiner Obhut anvertrauen will.
— Diejenigen, welche die Liebe vereinigt, ſegnet Gott! Werde gut gegen ſie, und möge ſie für Dich eine ebenſo reiche Quelle des Glücks und der Freude werden, wie ſie es für mich geweſen.
Die Majorin legte die Hand Jenny's in die des Barons.
Eine halbe Stunde darauf frühſtückte man unter heiterem Geplauder.
Nach dem Frühſtück nahm die Majorin den Am ihres Mannes und ſagte lächelnd:
— Ich habe Dir Etwas zu ſagen, mein Freund. Die Weihnachtszeit iſt die Zeit des Vertrauens.
— Ein ſchönes Vertrauen,— antwortete der Major lachend.
— Verheirathen Sie ſich nie, Baron; denn dann ſind Sie vor ſolchen Mittheilungen ſicher, welche damit anfangen: Bekomme ich Geld und nur Geld?
— Der Rath kommt zu ſpät, ſagte der Baron. Der Major hat durch ſein häusliches Glück die Luſt in mir erweckt, auch ein ſolches zu genießen.
— Glück zu!
Als die Majorin und der Major ſich in dem Zimmer des Letzteren allein befanden, fragte er:
— Nun, Malin, was iſt es denn? Du ſiehſt ja ganz unruhig aus, beinahe ganz ſo wie früher, wenn Du die Vermittlerin für einen der jungen Herren ſpielen wollteſt, den ich zu einer Portion Prügel verurtheilt hatte und Du von der heilſamen Züchtigung befreien wollteſt. Da hieß es immer wie


