Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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Mama! rief Jenny, als ſie ſich um ihren Hals warf, jetzt iſt es vorbei mit Deiner Jenny. Wie denn? fragte die Majorin lächelnd; Du ſiehſt nicht aus, als wenn Du daran wäreſt,

zu ſterben.

Nein, aber mich zu verheirathen.

Mit Fritz?

Ja gewiß! Jetzt hat er geſagt: Ich liebe Dich und.

Du haſt ihm daſſelbe geſagt, nicht wahr?

Mama, ich liebe ihn von meinem ganzen, ganzen Herzen, und Du wirſt uns ja ſegnen. Du weißt ja, daß nur die Liebe mich geleitet hat.

Ja, meine Jenny, das weiß ich. Gott ſei mit Euch!

Und die Mutter drückte die Tochter warm und innig an ihr glückliches Herz.

Als die erſte Aufregung vorüber war, ſagte die Majorin mit ihrem milden Lächeln:

Am beſten wird es wohl ſein, daß ich das dem Papa mittheile, denn ſonſt möchte er unzufrieden werden.

Aber zuerſt mußt Du meine Hand in die des Fritz legen und uns anblicken, wie Du es nur kannſt. Ach, Mama, dann erſt weiß ich, daß es mir erlaubt iſt, ihn zu lieben.

Im Saale ſtand noch der Baron.

Arvid hatte ſich wieder entfernt, ſo daß er, als die Majorin und Jenny eintraten, ſich allein befand.

Als er ſie erblickte, ging er der Majorin mit

einer ehrfurchtsvollen Miene entgegen.

Mein Glück wird erſt vollſtändig, wenn ich