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— Ja, man behauptet es, aber Sie werden doch nicht glauben, daß ich an ihr Gefallen finde?
— Warum ſoll ich das nicht glauben?
Jenny beugte ſich tiefer über die Arbeit.
— Jenny!— Der Baron neigte ſich vor. In der Stimme lag etwas von warmen und ſtarken Ge⸗ fühlen.— Iſt es möglich, daß Sie einen Augenblick mich für ſo unbeſtändig halten konnten, daß ich ſo ſchnell vergeſſen und wieder ſollte lieben können? Sehen Sie mich an und ſagen Sie, ob das wirklich möglich iſt?
Jenny blickte nicht auf, ihre Hände zitterten und ſie ſagte mit etwas unſicherer Stimme:
— Gewiß iſt es, daß Baron Fritz aufgehört hat, Rönby zu beſuchen. 8
— Und die Gründe, die hätte Jenny nicht errathen, ſondern mußte die Erklärung meines Be⸗ nehmens in einer Freierei ſuchen?
Es lag Etwas im Tone, das in Jenny's Ohren wunderlich klang.
— Vor einer Stunde ſah ich einen der Gründe ein.
— Alfhilda's Vater?— flüſterte der Baron.
Aber, Jenny, es gibt noch einen, vielleicht noch mächtigeren.
— Und dieſer iſt?
— Brauche ich es zu ſagen? Oh, Jenny, wie ungleich iſt es nicht jetzt gegen früher! Nur ich bin d derſelbe.
— Sind Sie wirklich derſelbe?— ſagte Jenm faſt flüſternd.
— Nein, nicht einmal ich bin, was ich vor einem Jahre war. Wie manche bittere Stunde, wie


