Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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Auf dieſe verſchwendeſt Du alle Deine Zeit und Deine Liebkoſungen, und man ſollte glauben können, daß Du keinen Tag leben könnteſt, ohne ſie zu ſehen. Es ſieht bei meiner Ehre aus, als wenn Du mit Albertine verheirathet wäreſt und ich blos exiſtirte, um mich in Deine Launen zu fügen.

— Ja ſo, das ſoll wieder eine Scene geben! Weißt Du, Erik, was ich meine? Daß dieſes hier anfängt, einförmig zu werden. Erſinne doch in Gottes Namen etwas Anderes und komme nicht wieder mit einem und demſelben; denn die Folge wird, daß ich das, was ich tauſendmal geſagt, wiederholen muß, nämlich: daß ich mich einzig und allein ver⸗ heirathet habe, um in Albertinens Nähe zu kommen. Was meine Laune anbetrifft, wer bittet Dich denn, ſie zu erfüllen? Ich wenigſtens nicht.

— Nicht? Gibt es denn ein einziges Beiſpiel, daß Du das thuſt, um was ich Dich bitte.

— Nein, ich handle nach meinem Willen und wünſche, daß Du eben ſo verfahren möchteſt.

— Nun wohl, ich will, daß wir zur Gräfin H. fahren.

— Ach! mein Freund, Du begehſt immer den grammatiſchen Fehler, im Pluralis zu ſprechen, wo Du Dich auf die erſte Perſon im Singularis be⸗ ſchränken müßteſt,— ſo z. B. mußt Du ſagen: Ich will zur Gräfin H. fahren, und ich werde dann antworten: Thue, wie es Dir beliebt, mein Freund, ich dagegen fahre zu Albertine.

— Und das hältſt Du für einen Beweis, daß

ich nach meinem Willen handelte, wenn ich genöthigt