Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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Blut zum Kochen gebracht; daß ich noch hier bleibe, rührt nur daher, daß ich Ihre Tochter höher als alles Andere liebe, und daß ich bei mir ſelber wie⸗ derholt habe, daß Sie ihre Mutter ſind.

Sie ſind ſtolz auf Ihren Adel. Ich meinerſeits auf meinen Vater— den einfachen Arbeiter. Sie wollen nicht mit ihm verwandt werden; Sie ſind es bereits. Ihre Schweſtertochter hat ihn einen Verwandten genannt und gegenwärtig hält er ſich bei Ihrem Bruder auf. Die Gattin, welche er nicht ſegnet, kann ich nicht als die meinige heimführen, und ich würde nicht vor den Altar treten und Alber⸗ tine ewige Liebe ſchwören, wenn mein Vater mich nicht dahin begleitete.

Wos ich bin— iſt ſein Werk, und ſollte ich in den Tagen des Glücks das vergeſſen, dann, meine Gnädige, verdiente ich, daß Sie Ihre Achtung zu⸗ rücknehmen und niemals Ihren Segen zu der Ver⸗ bindung der Tochter mit mir gäben.

Würde ich mich meines Urſprungs ſchämen, dann

wäre ich ein undankbarer, elender Menſch, ein wirklicher Emporkömmling. Für einen ſolchen Mann, hoffte ich nicht, daß ſie mich hielten; ich glaubte, Ihnen beſſere Gedanken von mir beigebracht zu haben. — Ihr Vater wird Sie alſo bis vor den Altar begleiten. Ah! mein Herr, Sie verlangen zu viel, weil Sie alles Mögliche eingeräumt haben wollen, ſelbſt aber nichts einräumen.

— Meine Gnädige, das Glück, welches ich aus Ihrer Hand zu empfangen erwarte, muß mir ge⸗

geben werden; aber nie werde ich mit meiner Pflicht;