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gefleht; ich erhielt eine abſchlägige Antwort und jetzt kann ich nichts mehr von Ihnen verlangen.
— Nicht einmal die Hand des Mädchens, welches Sie lieben, deſſen Mutter Sie geholfen?
— Ihre Hand habe ich eimal begehrt, ich kann
dieſelbe nicht mehr begehren.
— Ah! mein Herr, Sie wollen mich demüthigen, — rief Ihre Gnaden ſtolz.
— Turchaus nicht; ich gebe Ihnen im Gegen⸗ theil Gelegenheit, das wegzuſchenken, um was ich nicht mehr bitte.
— Nehmen Sie an, daß ich ſagte: Sehen Sie hier, mein Herr, die Hand meiner Tochter, das Ein⸗ zige, womit ich meine Dankbarkeit gegen Sie aus drücken kann, ſollten Sie dann nicht die Belohnung einer Aufopferung würdig finden?
— Meine Gnädige, die Hand Ihrer Tochter ge⸗ hört mir, der Wille ihres Vaters hat dieſelbe für mich beſtimmt, es iſt nicht dieſe, welche Sie mir geben ſollen.
— Was denn, wenn ich fragen darf?
— Nur Ihren Segen zu unſerer Verbindung
— Nun wohl, da Sie mir das Recht beſtreiten
das wegzugeben, welches bereits Ihnen gehört, hal ten Sie meinen Segen einer Aufopferung würdig! — Einen Segen ſchenkt man, derſelbe muß vo!
Herzen gehen, von der Ueberzeugung ausgehen, dal die Perſonen, welche man ſegnet, ihn verdienen Derſelbe kann alſo weder durch Aufopferung, nol durch ſonſt etwas gekauft werden. Soll er irgen einen Werth, irgend eine Bedeutung haben, ſo mu
er ohne Bedingung gegeben werden. F


