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Sie das krechte Verhältniß kannten, zog ich mich zurück.
— Ich glaube Ihnen. Gerade Ihre Sorgfalt, unerkannt zu bleiben, veranlaßte mich, dem Klange Ihrer Stimme aufmerkſam zu lauſchen, und ich er⸗ kannte dieſe Stimme, welche ſich ſo ſtolz gegen mich erhoben.
— Und dann, meine Gnädige, wollten Sie mich erfahren laſſen, daß Sie nie etwas von mir an⸗ nehmen würden, ohne es zurückzuzahlen?
— Das iſt wahr; aber Sie haben geſagt:„Es gibt gewiſſe Schulden, welche nicht bezahlt werden können.“ Gibt es denn nichts, womit ich Ihre Mühe bezahlen kann? Haben Sie keinen Preis für Ihre Operation?
— Meine Gnädige, keine Summe, nicht einmal das Vermögen eines Fürſten, würde mich vermocht haben, Ihnen das Geſicht wieder zu geben. Sie konnten nie ein Patient werden, von welchem ich Bezahlung annahm, ich verkaufte nicht meine Kunſt an Sie; ich gab Ihnen die Reſultate derſelben.
— Die Wangen der Profeſſorin wurden purpurroth, als ſie im ſtolzen Tone antwortete:
— Aber ich hätte ein Recht gehabt, Ihnen ſo⸗ wohl wie dem Leibarzte A. das Honorar für Ihre Mühe zu ſchicken.
— Gewiß, aber Eure Gnaden wußten, daß ich es zurückſchicken würde.
— Nun wohl, gibt es denn nichts Anderes,
welches Sie von mir als Belohnung verlangen wollen?
— Einmal glaube ich, habe ich bei Gnaden


