Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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den Profeſſor in die Gegenwart zurück und erinnerten ihn an den Schutz, weichen er ſeiner Tochter zu⸗ geſagt.

Er legte darum ſeine magere Hand auf ihren Arm und hielt ſie zurück.

In den tiefliegenden Augen blitzte es von Zorn und er ſagte langſam:

— Laß das Mädchen in Frieden; ich will es.

— Du willſt es! Ihre Gnaden hohnlachten.

— Reize mich nicht, Weib, ſondern höre mich an! ich habe bereits zu viel Zeit auf Dich ver⸗ ſchwendet.

Falls Du fortfahren willſt, allein Dein Haus zu regieren und ſo viel Geld zu erhalten, wie Du nöthig haſt, ſo kann das nur dadurch geſchehen, daß Du das Mädchen in Frieden läßt.

Sollteſt Du Deine wilde Laune gegen ſie los⸗ aſſen, dann wird es zu Ende ſein mit Deiner

acht, und ich gebe Dir nicht zwei Heller. Jetzt will ich allein ſein.

Damit ſchob er ſie vor die Thüre und drehte den Schlüſſel hinter ihr um.

Als er ſich wieder allein befand, that er einen tiefen Seußzer als wenn er ſich erleichtert fühlte, und murmelte:

— So kann ich denn in Ruhe zu meinen lieben Büchern zurückkehren. Hm, hm, eine entſetzliche Ge⸗ chichte mit dem Weibervolk! Hm, hm, pollte ich vielleicht zum Mädchen hineingehen, möchte gern alles Kopfzerbrechen los Jaha, hm, hm, will doch mal nach ihr ſehen, nachdem ich ſo lange vergeſſen, daß ſie mein Kind iſt. 6