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ich habe meine Einwilligung zu derjenigen Wahl eines Gatten gegeben, welche ihr Herz getroffen.
Die Profeſſorin trat dem Manne einen Schritt näher und ſagte mit einem unheilverkündenden Aus⸗ druck:
— Und dieſe Wahl iſt auf Doctor Bergſtröm gefallen?
— Jo, auf einen jungen Mann, welcher meine ganze Achtung beſitzt, und welcher mir vor die Augen gehalten hat alle die Pflichten, die ich ver⸗ geſſen und alle die Macht, der ich mich begeben, ohne zu ahnen, daß Du dieſelbe ſo grenzenlos mißbrauchteſt.
— Und Du, ein von Krug, ein Edelmann, und mit einem Frauenzimmer von einer alten, geachteten Familie vermählt, Du willſt Deine Tochter mit dem Sohne Deines Gärtners verheirathen?
— Jaha, ganz richtig, der Vater meines Groß⸗ vaters war Gärtner, und das hinderte nicht meinen Großvater, Hofgerichtsaſſeſſor zu werden; ſo, meine Süße, iſt die Sache abgemacht.
Der zerſtreute Blick des Profeſſors ſchien zu erkennen zu geben, daß es ſeinen Gedanken ſchwer fiel, länger bei den Gegenſtänden, von welchen man ſprach, zu verweilen.
— Aber ich, ich Sophie Quickfelt, ſage, daß dieſe Verbindung nie ſtattfinden wird, daß meine Tochter es nicht wagen ſoll, verſtehſt Du, ſich ohne meine Einwilligung zu verheirathen. Und ich werde ſie lehren, mir zu trotzen.
Die Profeſſorin ſtand im Begriff das Zimmer zu verlaſſen, aber ihre durchdringende Stimme und von einem raſenden Zorne zeugenden Worte riefen


