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— Dem Diſtriktsrichter?— fiel die Profeſſorin mit bebenden Lippen ein.
— Nein, Doctor Bergſtröm.
— Ah!— rief Ihre Gnaden, und gab Martha ein Zeichen, das Zimmer zu verlaſſen.
Als die Profeſſorin ſich allein befand, fing ſie an im Zimmer heftig auf⸗ und abzugehen, während folgende Worte ſich über ihre Lippen Bahn brachen:
— 2h, ich hätte auf ihn Verdacht haben ſollen; ich hätte gegen dieſen Menſchen mit ſeinem artigen Benehmen und unerſchütterlichen Willen auf meiner Hut ſein ſollen. Dieſer Glücksritter, von dem ich mir hätte verſehen müſſen, daß er meine Pläne kreuzen würde!
Ich hätte beſſer über meine ehrvergeſſene Tochter wachen müſſen!
Und von Krug, welcher ſagte, daß er Alber⸗ tinens Hand vergeben hätte!
Ihre Gnaden ſtammelte:
— Warte, warte, Herr Doctor, es iſt nicht ge⸗ nug, daß Sie ſich die Einwilligung des Vaters er⸗ ſchwindelt haben, Sie ſollen ſich nicht mit einem Schatten von Ehre mit ihr verheirathen können, weil ich ſie in derſelben Stunde, wo ſie das thun, verſtoßen werde.
Die Profeſſorin ging jetzt mit haſtigen Schritten durch den Saal und die Treppe hinauf direct zum Profeſſor.
Sie öffnete die Thüre ganz weit und trat mit einer Haltung und einer Miene zu dem gelehrten Manne hinein, welche zeigten, daß ſie vollkommen zum Kampfe gerüſtet ſei.


