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Er ſaß da, ſchweigend, mit einer Stirne ſo fin⸗ ſter wie der Novemberhimmel, und einem Blick ſo ernſt, daß er für Alles, was Freude genannt werden kann, fremd ſchien. Als man getrunken hatte, hob Lieutenant P—hjelm wieder an:
— Wenn Bergſtröm ſich nicht zu gleicher Zeit mit der Excellenz auf dem Wege nach W— befun⸗ den, hätte die Excellenz ihm nicht die Heilung ihres Bei⸗ nes zu danken gehabt, und hätte die Excellenz nicht ihr Bein gebrochen, ſo wäre unſer Doctor nicht mit ſo unerhörter Raſchheit auf der Bahn des Glückes vorwärts geſchoben worden. Ergo brachte das ge⸗ brochene Vein die Dankbarkeit der Excellenz mit ſich, und die Dankbarkeit recommandirte unſeren Freund in allen den Kreiſen, in welchen Se. Excel⸗ lenz ein Orakel iſt.
Auf dieſe Weiſe hat der Ausgangspunkt, das gebrochene Bein, das Glück unſeres Freundes ge⸗ macht, ſo daß er jetzt von lauter Menſchen überlau⸗ fen wird, die— da haben wollen, daß er ihnen Arme und Beine, Finger und Zehen abſchneide. So geht es hier in der Welt; man bedarf immer einer Notabilität, die Einem in Schutz nimmt. Das Verdienſt an und für ſich macht kein Glück.
— Wenn es ſo in Progreſſion fertgeht, ſo wird Bergſtröm binnen Kurzem einer unſerer geſchickte⸗
ſten Aerzte,— meinte der Diſtriktsrichter T—. — Der Eine macht ſein Glück mit dem Meſſer, — der Andere glaubt es— am Altare zu finden.
Letzteres iſt der Fall mit Graf Stormhjelm. Näch⸗ ſten Sonntag ſollen er und Fräulein von Krug auf⸗ geboten werden.


