Teil eines Werkes 
1. Band (1863)
Entstehung
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wie Du es thateſt, als Du ein kleiner Junge warſt und gern auf das hörteſt, was Mama ſagte.

Jetzt wie damals, Mamachen, wird Deine Stimme gewiß alle aufrühreriſchen Gefühle in meiner Bruſt beruhigen.

Arvid ſchlang ſeinen Arm um den Leib der Mutter.

BGut, ich rechne auf dieſe meine Gewalt. Weißt Du, was Dir fehlt, Arvid?

Ich erwarte, daß Du es mir ſagen wirſt.

Du haſt, wie faſt immer die Jugend, Dich von Deiner Einbildung und dem Eindruck, den eine weniger gewöhnliche Schönheit auf die Phantaſie ausübt, hinreißen laſſen. Mit wenigen Worten, Du gehſt herum und bildeſt Dir ein, daß Du in Deine Couſine Albertine ſterblich verliebt biſt.

Die Majorin ſchwieg.

Um Dir ſelbſt recht die Ueberzeugung beizu⸗ bringen, daß Du eine große Leidenſchaft für Deine Couſine nährſt, legſt Du Dich in der ſchönſten Ruhe auf Dein Sopha und machſt aus dieſem inhaltsloſen Traum einen ganzen Roman.

Ich bin überzeugt, daß Dein Gehirn manchen thörichten Rachegedanken gegen den Kecken, welcher es einſt wagen ſollte, Albertine zum Altare zu führen, in ſich geborgen hat. Du haſt Dich bereits in der Phantaſie, mit den Waffen in der Hand, für Deine Schöne kämpfen geſehen.

Mama, Du hältſt mich zum Beſten, rief Arvid heftig.

RNein, ich male nur Gemälde aus Deiner eigenen Seele aber laßt uns ernſthaft ſprechen.