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genannten Fehler mir wirklich nicht ankleben. Ich laſſe mich nie verblenden, und habe ſelbſt als Jüng⸗ ling keine ſchwindelige oder derartige Illuſionen gehabt.
— Genug, mein Herr! Ich brauche nicht zu wiſſen, welche Fehler Sie haben oder nicht haben; Alles dies iſt für mich ganz gleichgültig. Alles, was ich weiß, iſt, daß Sie es gewagt haben, Ihre Augen zu meiner Tochter zu erheben, daß es Ihnen ge⸗ lungen iſt, ſich in ihrem Herzen einzuniſten und ihre Begriffe zu verwirren, und dies, mein Herr, iſt et⸗
was, das ich nicht zu dulden gedenke. Mit welchem
Rechte haben Sie ihre Gunſt zu gewinnen geſucht?
— Mit demſelben Recht, welches jeder ehrliche Mann hat, ſeine Blicke zu einem jungen und lie⸗ benswürdigen Mädchen zu erheben, ſobald er ſich in einer unabhängigen Stellung befindet, ſo daß er ohne ökonomiſche Hinderniſſe ihr ſeine Hand bieten kann.
— Ja, wenn er in der Stellung iſt; aber Sie, Herr Bergſtröm, wollen doch wohl nicht behaupten, daß Ihre Stellung eine ſolche iſt, daß Sie meiner Tochter Ihre Hand bieten können.
— Das behaupte ich wirklich, meine gnädige Frau,— ſagte der Doktor höflich, denn ich habe gerade geſtern meine Ernennung zum Regimentsarzt bei einem der Garderegimenter erhalten, und hierin ſehe ich gute Ausſichten, daß ich binnen Kurzem als unabhängiger Mann auftreten kann.
— Ah! Mein Herr, Sie ſind wahrlich mehr, als unverſchämt. Sie, der Sohn eines Gärtners, wenn


