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dringend waren, wie ihre eigenen.— Iſt ſie denn ein uneheliches Kind, oder was zum Teufel meinſt Du?
— Ihr Vater war von ſo ſimpler Herkunft, daß wir ſie nicht wohl anerkennen könnten. Ich würde dann gezwungen worden ſein, mich als verwandt mit der Frau eines Tiſchlers anzuſehen, denn das iſt die Schweſter Ekebergs.
— Nun, und dann! War Ekeberg ein ehrloſer Kerl oder nicht?
— Von dem Menſchen weiß ich nur, daß er meinem Sohn Unterricht in der Muſik gab. Aber jetzt wünſche ich zu wiſſen, woher Du dieſe Papiere erhalten haſt, denn Ekebergs Schweſter iſt todt und ebenſo die Amme Albertinens.
— Von Baron Silfverkrona. Weißt Du was, Sophie? Ich wünſche von Herzen, daß unſer Herr Gott einmal Deinem Hochmuth recht ernſtlich die Flügel beſchneiden und ihn ſtrafen möchte, wie er es verdient. Jetzt ſollſt Du, meiner Seele! gezwungen werden, mit der Geſellſchaft vorlieb zu nehmen, denn ich gedenke, laut und vor der ganzen Welt die Kammerjungfer Minna als meine Schweſter⸗ tochter und alle Verwandte ihres Vaters als die meinigen anzuerkennen.
Der Major wollte das Zimmer verlaſſen.
— Guſtav, ich hoffe nicht, daß Du meine Plane für die Zukunft durch eine ſolche Handlung bloß⸗ ſtellen wirſt, welche vielleicht die ſo eben abgeſchloſ⸗ ſene Verbindung zwiſchen meiner Tochter und Graf Stormhjelm zerſtören könnte. Was glaubſt Du, daß er von einem ſolchen Verwandtſchaftsverhältniß denken würde? Genug, mein lieber Guſtav, Du kannſt


