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— Aber Du wirſt mich in ein zweideutiges Licht ſtellen..
— Kann Dir nicht helfen. Du haſt mein Wort gehört.
Der Major verließ das Zimmer und die Pro⸗ feſſorin blieb mit finſterer Stirne und zuſammenge⸗ preßten Lippen ſitzen.
Die Ankunft des Grafen Stormhjelm weckte ſie aus ihren Grübeleien; als ſie aber hinter ihm den Baron entdeckte, wechſelte ſie ein wenig die Farbe.
Der Baron bemerkte, indem er grüßte:
— Meine Gnädige, Sie ſind alſo unbeweglich?
— Ich glaube meine Gedanken deutlich genug in dem Brief ausgeſprochen zu haben, welchen ich dem Baron ſandte, und hoffte, daß weitere Reden in dieſer Sache nicht mehr in Frage kommen können.
Der Baron verbeugte ſich ſchweigend und zog
ſich zurück. Er ging nun, den Major aufzuſuchen
und hatte mit ihm ein langes Geſpräch unter vier Augen. Der Graf und die Profeſſorin blieben eine Weile allein.
— Welche Hoffnung geben mir Eure Gnaden?
— Sie haben mein Wort und ich halte immer ein gegebenes Verſprechen.
— Aber das Fräulein?
— Soll gehorchen. Bei unſrer Ankunft in der Hauptſtadt wird die Verlobung proclamirt. Sind Sie damit zufrieden, mein künftiger Schwiegerſohn?
In acht Tagen reiſen wir von hier ab.
— Der Graf küßte die magere, weiße Hand und flüſterte einige Worte der Dankbarkeit. Hierauf ging er, Albertine aufzuſuchen.


