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Er hat bei mir um Deine Hand angehalten, und da ich die Partie vollkommen mit meinen Wünſchen übereinſtimmend fand, ſo gab ich ohne Zögern meine Einwilligung und verſprach ihm in meinem und Deinem Namen Deine Hand.— Brauche ich zu ſagen, wer es iſt?
— Wenn Mama ſo gut ſein wollen.
— Und Du haſt nicht einmal vermuthet, wer Dein künftiger Gemahl werden wird?
— Nein! wenigſtens nicht, wen Mama dazu auserſehen.
— Es iſt Graf Stormhjelm. Er kommt hierher dieſen Nachmittag, um Dich als ſeine Verlobte zu begrüßen und um Deinen Verwandten als Dein Bräutigam vorgeſtellt zu werden. Bei unſerer An⸗ kunft in der Hauptſtadt ſollt Ihr Ringe wechſeln und die Verlobung feierlich proklamirt werden.
— Es ſchmerzt mich, gezwungen zu ſein, mich Deinem Willen zu widerſetzen; aber Graf Storm⸗ hielm kann nie mein Gatte werden.
— Und warum nicht?— Die Profeſſorin warf den Kopf zurück und ſah die Tochter mit einem ſcharfen Blick an.
— Weil ich ihn nicht liebe,— antwortete Al⸗ bertine ruhig.
— Wo hat das Fräulein jene veralteten Ideen eingeſammelt? Gewiß aus irgend einem der Ro⸗ mane, welche man trotz meinem Verbot ſtudirt hat. Ich glaubte aber, Dich gelehrt zu haben, daß ich nicht zu denjenigen gehöre, welche ſich blind von der Phantaſie leiten laſſen. Uebrigens mußt Du nicht gehört haben, daß ich ſagte: Der Graf e
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