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etwas gelernt hat und beſonders das, was auf dem Lande erforderlich iſt. Vielleicht, daß wir ſo zufrie⸗ den werden, daß wir ſie nicht entbehren können.
— Haſt Du mit Mama geſprochen?
— Nein, Papachen, ich wollte erſt Deine Ein⸗ willigung haben; Mama's bin ich ſo ſicher, als wenn ich ſie bereits in der Hand hätte.
— Glaube es wohl. Deine Mutter hat Dich bedeutend verzärtelt.
— Hat ſie? Meinſt Du es wirklich?— ſagte Jenny und ſah den Vater lächelnd an.— Wenn dem ſo iſt, ſo biſt Du ihr treulich dabei behülflich geweſen.. Nun, Papa, ſagſt Du ja?
— Du kleine Närrin, Du machſt mit mir, was Du willſt. Du magſt die Minna zu Dir nehmen, aber nur unter einer Bedingung.
Der Major blickte die Tochter ernſt an.
— Und die iſt?
— Gib mir Deine Hand darauf, daß Du ohne alle Einwendungen und ganz unbedingt darauf ein⸗ gehſt.
— Da haſt Du meine Hand, obgleich ich die Bedingung nicht kenne, denn ich weiß, was Du thuſt, mein einziger Papa, mir immer gut und nützlich iſt.
— Gut geſprochen. Höre nun! Ich will nichts davon wiſſen, daß Deine Taſchengelder eingezogen werden, ſondern ich gebe Dir ein halb Mal ſo viel, damit Du, ohne daß es Dir Unbequemlichkeiten macht, mit Minna theilen kannſt. Siehe, das war meine Bedingung,— ſagte der Major lachend.
— Ach, Du guter, Du edelmüthiger Papa!—


