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in der ganzen Welt keine Angehörigen beſitzt, ſich mit einer ſolchen Liebe an Albertine angeſchloſſen hat, daß ſie dadurch bewogen wird, lieber alle Härte der Tante zu dulden, als ſich von Albertine getrennt unter fremde Menſchen zu begeben.
Jetzt hat Albertine mich gebeten, Dich zu fragen, ob Minna nicht bei uns einen Platz finden könnte, da die Tante, aller Wahrſcheinlichkeit nach, bei ihrer Ankunft in der Hauptſtadt Minna kündigt und das arme Mädchen ganz obdachlos daſteht und keinen andern Ausweg hat, als durch ein Commiſſions⸗ Comptoir zu verſuchen, geine paſſende Stelle zu jinden.
Albertine weinte ſo bitterlich bei dem Gedanken, daß ihre Jugendfreundin und Geſpielin ſo ohne Hülfe und Schutz in die Welt hinausgeſtoßen wer⸗ den ſollte. Süßer, lieber Papa, laß mich Minna nehmen! Sie wird uns nähen helfen, und Du weißt, wie gut Mama noch etwas mehr Hülfe nöthig hat, beſonders jetzt zu Weihnachten, wo Deine Jenny und Mama ſo viel zu thun haben. Beſter Papa, ſage nicht nein! Was Minna koſten wird, das macht ſie ſchon recht, und ich will keine Taſchengelder mehr haben, ſondern verzichte ganz und gar darauf, wenn ich nur Minna nehmen darf.
Jenny hatte ihren Arm um den Hals des Vaters geſchlungen, und blickte ihm bittend in die Augen, während ſie ſeine Wangen ſtreichelte und liebkoſte.
— Aber, liebe Jenny, ich kann mich nicht ver⸗ bindlich machen, jene Jenny für das ganze Leben zu nehmen,— ſagte der Vater lachend.
— Ach nein, blos bis Mama und ich ihr eine anſtändige Stelle verſchaffen können, und bis ſie


