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daß die Uhr möglicherweiſe die für ihre Promenade beſtimmte Zeit überſchritten habe. An der Gatter⸗ thüre begegnete ſie der Mutter, welche mit glühen⸗ den Wangen und der Uhr in der Hand der Tochter entgegenkam.
— Ja ſo, Fräulein promenirt noch, obgleich die Uhr ein Viertel über zwei iſt? Waos ſoll das be⸗ deuten? Ich glaube, man wagt meine Befehle zu übertreten und ſich Freiheiten herauszunehmen, die ich keineswegs geſonnen bin zu dulden. So ant⸗ worte doch, was bedeutet dieſer Ungehorſam? Warum ſitzeſt Du nicht am Inſtrument? Antworte, oder biſt Du ſtumm? 3
— Beſte Mutter, ich wußte nicht, daß die Uhr ſo viel ſei,— erkühnte Albertine ſich zu antworten.
— Wußteſt Du nicht? Wo iſt denn Deine Uhr?
— Ich vergaß ſie auf meinem Zimmer.
6— Gehe ſofort hinauf und ſpiele. . Die Profeſſorin machte eine befehlende Geberde, und Albertine eilte ins Haus. Die würdige Frau folgte ihr nicht in den Salon, ſondern lenkte ihre Schritte in den oberen Stock, in welchem die beſon⸗ deren Zimmer ſich befanden. Als ſie an der Thüre vorbeikam, die zu Albertine's Zimmer führte, hörte ſie von dort den Klang einer fröhlichen, jugendlichen Stimme, welche folgende Worte ſang:
„Und Mama that daſſelbe,
Wenngleich auch nicht ſo eben.⸗
— Was ſoll das heißen,— rief Frau Sophie
und wandte ſich an eine ältere Manſell, die lächelnd und demüthig ihr dicht auf den Ferſen folgte:
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„


