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als Du noch viel zu jung warſt, um klar die Hin⸗ derniſſe beurtheilen zu können, welche ſich einer ſol⸗ chen Verbindung entgegenſtellen, und ich liebte Dich viel zu ſehr, um meine Vernunft auch nur einen Augenblick durch mein Gefühl beherrſchen zu laſſen. Ich habe Dich geliebt, ohne an die Zukunft zu den⸗ ken, ohne die Kluft, die uns trennt, ſehen zu wollen, aber jetzt.
— Jetzt liebſt Du mich weniger,— rief Alber⸗ tine erbleichend.
— Nein mein edles, hochſinniges Mädchen, ich liebe Dich mit jedem Tag mehr und mehr, aber
— Er führte wieder ihre Hand an ſeine Lippen.
— Aber?
— Aber, ſeit mein Vater ſich ſeit zwei Mona⸗ ten im Dienſte Deiner Mutter befindet, habe ich dieſes ſtolze und unbeugſame Weib kennen gelernt, an deſſen Herz und Liebe Du vergebens appelliren wirſt. Glaubſt Du wohl, daß etwas Anderes als ihr Hochmuth bei der Frage wegen der Wahl Deines Gatten den Aus⸗ ſchlag geben wird?
Ja, das glaube ich!— antwortete Albertine und Jot ihr ſchönes Haupt ſtolz empor,— denn ſie wird nie ein Ja zu einer Verbindung, welche mein Herz verwirft, von meinen Lippen erzwingen können.
Ich werde nein ſagen, und wäre es ſelbſt vor dem Altare, falls es ſo weit kommen ſollte; das ge⸗ lobe ich Dir vor Gott.
— Dank!— wieder wurde die kleine Hand mit Küſſen bedeckt.
— Ich weiß, Richard, daß man mich für willen⸗ los, für ein Automat in den bin meiner Mutter


