würde und hatte ſchon alle Hoffnung aufgegeben, als ich endlich den Wagen wegrollen hörte.
Albertine reichte ihm freundlich die Hand.
— Auch ich hegte dieſelbe Furcht, beſonders weil wir dieſer fröhlichen Stunden bald beraubt ſein wer⸗ den, da Mama und ich in einigen Tagen die Haupt⸗ ſtadt verlaſſen.
— Wer weiß, Albertine, ob ich Dir nicht ebenſo treu folge, wohin Du auch reiſeſt, wie ich Dir ſchon
ſeit drei Jahren gefolgt bin. 8
Er hatte ihre Hand in die ſeinige gelegt und führte ſie an ſeine Lippen. Beide ſetzten ſich auf eine Bank.
— Aber Du weißt ja, daß wir nach Rönby rei⸗ ſen und dort den Sommer bei meinem Onkel, Major Quickfelt, zubringen werden.
— Ja, aber das hindert nicht, daß ich ſchon in drei Tagen nach Rönby reiſe, um die Stelle des dortigen Arztes, der krank geworden iſt, zu verſehen. Der Major hat mir das Anerbieten gemacht, daß ich den Sommer über bei ihm wohnen kann.— Ri⸗ chard ſah Albertine ſchalkhaft an und fügte hinzu: — War das nicht gut angeordnet?
— Ach, das wird ja ganz göttlich!— rief Al⸗ bertine vergnügt.— Ich ſehe jetzt, Richard, daß Du mich heiß und innig liebſt.
— Von ganzem Herzen, das weißt Du; aber wohin ſoll mich wohl dieſe meine Liebe führen. Was wird der Lohn für mein treue Liebe?
— Mein Herz, das Du bereits beſitzeſt, meine Hand, die nie einem Andern, als Dir gehören ſoll⸗
— Albertine, dieſes Verſprechen gabſt Du mir,
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