Teil eines Werkes 
1. Band (1863)
Entstehung
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beſtimmten Plätzen durcheinander, und rief dadurch eine vollſtändige Unordnung im Zimmer hervor. In demſelben Augenblick, wo das junge Mädchen ihren aufgeregten Gefühlen Luft machte und Alles, was ſich im Zimmer befand von den von der Mutter beſtimmten Plätzen entfernte, hörte man einen Wagen rollen, und ſie ſah die Mutter fort⸗ fahren.

Zu gleicher Zeit öffnete ſich die Thüre und ein junges Mädchen in Albertinens Alter mit einem ita⸗ lieniſchen Strohhut auf dem Kopf und einem Sommer⸗ mantel auf dem Arme trat in's Zimmer.

Jetzt iſt die Mama fortgefahren und wir können etwas freier athmen. Sieh, da haben wir Hut und Mantel mit dem gnädigſten Befehl, uns in den Garten zu verfügen, um dort zu promeniren. Das Mädchen nickte Albertine ſchelmiſch zu.

Gott weiß, woher Du Deine fröhliche Laune be⸗ kommſt, Minna! Wenigſtens haſt Du Dich hier nicht beſonders amüſirt, ſagte Abertine und band mit ſicht⸗ barer Eile ihren Hut zu.

Ich nehme ſie von meinen neunzehn Jahren, die Ihre Gnaden mir nicht wegnehmen kann, und von meiner Ergebenheit für meine Milchſchweſter. Gehe nun, da unten bei der Hrangerie iſt Jemand, der unruhig nach der großen Allee hinausſpäht.

Albertine erröthete, nickte Minna freundlich zu und verließ, leicht wie ein Vogel, das Zimmer.

Als Mamſell Minna allein war, ergriff ſie einen Stuhl und fing an damit im Zimmer herumzuwal⸗ zen, während ſie wie eine Närrin lachte und in ihrer Seele dachte: