Teil eines Werkes 
1. Band (1864)
Entstehung
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Ach! ich war vor Kurzem ſo vergnügt und ſo froh, und dankte Gott, daß er mir den Schmerz erſpart hatte, ein Kind gleich Urda Werner zu beſitzen.

Jetzt jetzt kommt Eliſe und zerſtört mir all dieſe Freude, welche die Zukunft mir verſprach; aber Du, Calla, wirſt mir keinen Kummer bereiten.

Keinen Kummer, fiel Calla ſchmeichelnd ein; aber auch ich habe Dir Etwas anzuver⸗ trauen.

Etwas anzuvertrauen? Oh, das zu erra⸗ then, wird mir nicht ſchwer fallen; und wie ich hoffe, ſo iſt es nicht von einer ſolchen Natur, daß ich mich zu beunruhigen brauche.

Der Vater ſtrich freundlich mit der Hand über das ſeidenweiche Haar des jungen Mädchens.

Nein, Du brauchſt Dich nicht zu beunruhigen, obgleich ich fürchte, daß Du das, was ich ſagen will, nicht errathen kannſt.

Mädchen, haſt auch Du etwas Böſes im Sinn?

Böſes? Papa!

Calla ſah den Vater mit einem unwiderſtehlichen, zärtlich vorwurfsvollen Blick an.

Papo, laß mich mit Dir ſprechen, als wäreſt Du mein zweites Ich.

Nun, laß mal hören.

Milner ſetzte ſich und Calla nahm Platz an ſei⸗ während ſeine eine Hand eine der ihrigen hielt.

Papa; ich habe die Abſicht, als Schriftſtel⸗ lerin aufzutreten, und eine Arbeit von mir iſt be⸗ reits gedruckt..