Teil eines Werkes 
1. Band (1864)
Entstehung
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wie die verrückte Urda ſich in den Kopf geſetzt hat, man muß aber geſtehen, daß die Fehler des Kindes zum Theil durch die Eltern ſelbſt veranlaßt worden ſind. Darum konnten die meinigen nie... Weiter kam Milner nicht in ſeinem Beglückwün⸗ ſchungsmonolog und in der Selbſtzufriedenheit wegen ſeiner Kinder; dann öffnete ſich die Thüre und Eliſe

trat ein.

Der Gang des jungen Mädchen hatte nicht die gewöhnliche Unſicherheit; im Gegentheil, es lag etwas Entſchloſſenes in ihrem Weſen.

Ich habe Etwas mit Papa zu ſprechen, falls Papa nicht abgehalten iſt.

Es paßt um ſo beſſer, als ich Dir auch Etwas zu ſagen habe, antwortete der Vater freundlich.

Komm und ſetze Dich zu mir, und ſage mir zuerſt, was Dir am Herzen liegt.

Wie Papa wiſſen, habe ich eine ziemlich gute Stimme, fing Eliſe an.

Ja, das weiß ich ſchon, weil Deine Geſang⸗ lehre mich ziemlich viel gekoſtet; aber ſeit Du nach Hauſe zurückgekehrt, habe ich Dich kaum bewegen können, zwei oder drei Mal zu ſingen, und niemals ſo, daß es Jemand gehört hat. Nun weiter.

Schon während meiner Penſionszeit beſchloß ich, als man mir ſagte, daß meine Stimme einen ungewöhnlichen Umfang habe, Sängerin zu werden.

Eliſe ſprach langſam und mit Beſtimmtheit.

Sängerin! rief Milner, welcher in ſeiner Eigenſchaft als Landmann und auf dem Lande geboren und erzogen eine Menge Vorurtheile hatte.

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