Teil eines Werkes 
1. Band (1864)
Entstehung
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Harald hielt wieder inne. Wie viel Muth er während dieſes Geſpräches entwickelte, das ahnte Calla nicht.

Kann ich etwas Gutes thun, dann will ich Dich gern begleiten, antwortete ſie.

Kurz darauf ſtand Calla an Erlands Bett. Er fuhr fort zu phantaſiren; als Calla ſich über ihn beugte, murmelte er:

Calla, Calla, warum ſagteſt Du, daß Du die beſſere Stimme in meinem Innern ſeieſt, und täuſch⸗ teſt mich doch ſo?

Ich habe Dich nicht getäuſcht, flüſterte ſie.

Beim Klange ihrer Stimme fuhr Erland zuſam⸗ men, ſchlug die Augen auf und richtete dieſelben auf ſie.

Dank, Dank, ſtammelte er mit einem matten Lächeln; dann ergriff er ihre Hand und und fügte hinzu:

Du biſt wieder mein guter Engel! Du biſt wieder die Stimme aus meinem Innern, welche ſo ſchön von Verſöhnung und Liebe ſprach.

Ja, ja, antworte Calla; aber ihre Lippen waren todtenbleich.

Schon an demſelben Abend ließen Harald und Barbro Erland nach Björnbo bringen, damit er beſſer gepflegt werde. Und wir laſſen ihn bis auf Weite⸗ res unter dem Schutz ſeiner dortigen Freunde.