Teil eines Werkes 
1. Band (1864)
Entstehung
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ſich außerdem des Kaffees für Fabian erinnerte, kehrte ſchleunigſt nach Hauſe zurück.

Woher hat dieſer heftige Krankheitsanfall kommen können? fragte Harald den Arzt und ſah den Bruder an, welcher beſinnungslos dalag.

Von irgend einer ſtarken Gemüthsbewegung in Verbindung mit ſtarker Erkältung, antwortete der Doctor, ein alter erfahrener Mann.

Theilen Sie mir den Verlauf mit, fügte er hinzu und fühlte den fliegenden Puls des Kranken.

Stille! erinnerſt Du Dich meines Briefes, Calla? flüſterte Erland mit der matten Stimme eines Phantaſirenden.

Du darſſt ihm Harald, nichts ſagen.

Bei dieſen Worten wurde Harald von einer ſchmerzlichen Ahnung ergriffen. Er beugte ſich über den Bruder, um ſeine Worte aufzufangen.

Ah! fort, fort! ſchrie dieſer mit wil⸗ der Heftigkeit, und ſtieß Harald von ſich, indem er zu vermuthen ſchien, daß er mit Calla ſpräche; fort! ich erinnere mich jetzt des Mannes, mit welchem Du beim Pavillon zuſammenkamſt. Du haſt mich betrogen Du haſt mich getödtet Du wußteſt ja, daß ich Dich liebe Dich, Dich allein in der ganzen Welt.

Erland fuhr während des Phantaſirens fort, in einem Augenblickſich ſelbſt wegen der Treuloſigkeit gegen Gott und die Grundſätze anzuklagen, denen er gehul⸗ digt, indem er ſeine Liebe als ein Verbrechen und ſich ſelbſt als einen unwürdigen Diener des Herrn be⸗ trachtete im andern Augenblick er Calla