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Vetter; einer Anhänglichkeit die, man wahrſcheinlich nie in ihrer ganzen uneigennützigen Selbſtaufopfe⸗ rung begriffen hat, da dieſelbe ſich ſo wenig zeigen konnte.
— Freilich habe ich längſt Ihre Anhänglichkeit an mich begriffen, und wird es wieder heiter auf Björnbo, wie es früher war, das heißt: bekomme ich das Mädchen wieder lebend heim, dann wird Barbro ſehen, daß ich Ihre Freundſchaft zu ſchätzen und zu vergelten weiß. Gehe jetzt hinauf und ſchaffe mir Kaffee, denn es wird mir zu lange, bis zum Frühſtück zu warten.
Barbro hätte gerne antworten mögen:
— Es gibt nur eine Weiſe meine Freundſchaft zu vergelten, nämlich die, daß Du mich davon be⸗ freiſt, länger eine alte Jungfrau zu bleiben;— aber ach! auch der armen Barbro ſchwebte das Schick⸗ liche vor den Augen und hielt ſie zurück.
Welches Glück für den Capitain, daß ſie nicht „die Stellung des Weibes, wie ſie ſein ſollte,“ ge⸗ leſen; denn dann wäre Gefahr vorhanden geweſen, daß die ehrenwerthe Mamſell ſtehenden Fußes unten am Meeresufer mit ihrer Freierei herausgerückt wäre. Jetzt hatte ſie keine Ahnung davon, daß man an eine ſolche Reform dachte, und darum kehrte ſie ganz beſcheiden um und begab ſich mit leichtem Herzen hinauf ins Wohnhaus; denn Vetter Fabians Worte gaben ihr alles Recht, die Thüre der Hoffnung ein wenig zu öffnen.
Auf dem Hofe begegnete ſie dem Laufjungen des r welcher mit großer Heftigkeit nach Harald ragte.


