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— Herr Du mein Gott! das wird ja Vetter das Leben koſten, daß er ſo dünngekleidet mitten im Winde ſteht.
— Vor allen Dingen nicht ſo ſchrecklich gethan; freilich weht es, aber ſo gefährlich iſt es nicht, ob⸗ gleich ich den ganzen Morgen keine Ruhe gehabt.
— Ach! das Mädchen, das Mädchen! welchen Schmerz es uns verurſacht! Sehen Sie hier, ziehen Sie den Mantel an, lieber Vetter.— Ich begreife wohl, was Vetter bei der Zunahme des Sturms empfinden muß, der wohl da draußen auf dem Meere ganz entſetzlich iſt.— Das liebe Kind! Gott laſſe ihm nichts zuſtoßen!
Jetzt huſtete Barbro.
Ob ſie weinte, wiſſen wir nicht; aber was wir vermuthen, iſt, daß Barbro's Troſtesworte gerade von † der Beſchaffenheit waren, die Unruhe bei Demjenigen zu vermehren, den ſie tröſten ſollten.
Der Capitain zog ſtillſchweigend den Mantel an, welchen Barbro eigenhändig zuknöpfte.
— Dank, Barbro, für Dein Wohlwollen gegen einen armen verlaſſenen Vater. Du biſt ein gutes und mitleidiges Geſchöpf.
Jetzt war Barbro reichlich belohnt für ihre Mühe, ihre Theilnahme und ihre Fürſorge.
Er hatte ſie ja: ein gutes Geſchöpf ge⸗ nannt. Es war höchſt ſelten, daß Vetter Fabian ſie auf die Weiſe becomplimentirte; auch beeilte ſie ſich, und dießmal mit wirklicher Rührung, zu ant⸗* worten:
— Oh, ich verdiene kein Lob. Alles kommt von meiner großen, meiner tiefen Anhänglichkeit an den


