Teil eines Werkes 
1. Band (1864)
Entstehung
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er mit Anſtrengung auf und wackelte einige Schritte vorwärts; aber er ſiel wieder zu Boden während ein Laut, ähnlich einem gewaltigen Schluchzen, ſich aus ſeiner Bruſt hervorpreßte.

Am Morgen darauf war der Himmel mit dicken Wolken bedeckt und das dumpfe Sauſen in den Bäumen, die heftig gegen das Ufer brauſenden Wogen, Alles deutete Sturm an.

Bei dem erſten Tone deſſelben war der Capitain ganz früh aufgeſtanden und hatte ſeinen Curs nach dem Strande genommen. Mit gefurchter Stirne, finſterem Blick und ſchwerem Herzen ſtand er da und gab Acht auf den gewaltſamen Ausbruch des 7 Unwetters. 3

urda würde nicht mit all ihrer Liebe die Uf ruhe haben vergelten können, welche ihre Thorheit jetzt den ſchwachen Vater koſtete, welcher bei jedem Windſtoß für das Leben ſeiner Tochter fürchtete.

Barbro hatte Vetter Fabian nach dem Strande wandern geſehen und auch ſein trauriges Ausſehen bemerkt. Sie hielt es für ihre Pflicht, ihren künfti⸗ gen Mann denn als ſolchen betrachtete ſie ihn nicht allein mit ſeinem Kummer zu laſſen. Darum band ſie eine reine Schürze vor, warf einen Shawl über die Schulter und knüpfte mit einer gewiſſen Coquetterie ein weißes Halstuch um die Ohren; dann nahm ſie einen Seemannsmantel von blauem Fries auf den Arm und trippelte ganz geſchäftig dem Vetter Fabian nach, der See zu.