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— Was iſt da los, lieber Anders? Du ſiehſt
ja ganz erſchrocken aus, und was willſt Du Herrn Harald ſagen?— fragte Barbro.
— Oh, Herr Jemine, Manſell, es geht zu Ende mit dem Adjunct. Er wirft lauter Blut aus. Wir
fanden ihn gerade wie todt in dem Kollinger Park liegen. Cajſa brachte endlich, nachdem wir nach Hauſe gekommen, wieder Leben in ihn und dann ſchrie er nach Herrn Harald. Nachdem er das ge⸗ ſagt, öffnete ſich der Mund und die Augen fielen wieder zu, und jetzt liegt er wie eine Leiche in ſei⸗ nem Zimmer. Ich ſprang ſo raſch hierher, daß ich nicht weiß, wie ich den Weg zurückgelegt habe.
— In Gottes Namen, was ſagſt Du?— ſchrie Barbro, ſchlug die Hände zuſammen und ſtürzte hinaus in die Küche, indem ſie dem Jungen zurief:
— Gehe hinauf in die Kammer zu Harald, ich werde gleich nachkommen.
In ihrem Schrecken und nur von ihrem guten, mitleidigen Herzen beherrſcht, vergaß Barbro Vetter Fabians Kaffee, ſtürzte hin zu einem kleinen Eck⸗ ſchrank in der Küche und nahm daraus eine Flaſche mit Wermuthstropfen, eine mit Roſens Bruſttropfen, eine andere mit Hoffmannstropfen, einen Sack mit Fliederthee, einen mit Camillenthee, ſodann eine ſpaniſche Fliege und ein Glas mit Blutegeln. Als ſie alles dieſes in einen kleinen Korb gepackt, eilte die gute Barbro aus der Küche hinaus und ohne ein Wort zu ſagen, nach der Pfarrwohnung.
Dieſes war ſo raſch gegangen, daß, als der Junge die Thüre zu Haralds Kammer öffnete und bevor er noch ein Wort ſagen konnte, Harald durchs


