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Das in den Shawl gehüllte Frauenzimmer ſprach mit großer Lebhaftigkeit.
— Aber, mein liebes Kind, Sie ſcheinen einen wichtigen Punct in meinem Briefe zu vergeſſen; derſelbe betrifft die Einwilligung Ihres Vaters. Ohne dieſe verſpreche ich Ihnen nichts.
Der Mann im Mantel ſetzte ſich auf eine Bank.
— Laſſen Sie uns hineingehen,— ſagte das
Weib und öffnete die Pavillonthüre.— Der Abend
iſt kühl. Sie gingen beide in den Pavillon und die Thüre wurde hinter ihnen geſchloſſen.
— Calla!— murmelte eine dumpfe Stimme,
welche von einer hinter einem Baume verborgenen
Perſon kam; aber wir kümmern uns nicht um jene
Figur, ſondern lauſchen ſtatt deſſen dem Geſpräche der Beiden im Pavillon.
— Ich werde alſo bei dem königlichen Theater
angenommen?— fragte die Dame.
— Ja, als Elevin oder auch um zur Probe zu debutiren.
Jedoch nicht ohne die Einwilligung Ihres Va⸗ ters, mein Kind, merken Sie ſich das. Haben Sie es außerdem wohl überlegt?— Sie verlaſſen
eine liebe und frievliche Heimath, in welcher Sie
geliebt ſind, wo Ihre Gegenwart Freude verbrei⸗
tet— und was tauſchen Sie gegen dieſe koſtbaren
Schätze ein?
Die Cabalen des Theaterlebens, den launen⸗ vollen Beifall des Publicums und vollkommenen Mangel an allem häuslichen Glück. Sie betreten
eine Bahn von Verſuchungen und Stürmen und


