Teil eines Werkes 
1. Band (1864)
Entstehung
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Das in den Shawl gehüllte Frauenzimmer ſprach mit großer Lebhaftigkeit.

— Aber, mein liebes Kind, Sie ſcheinen einen wichtigen Punct in meinem Briefe zu vergeſſen; derſelbe betrifft die Einwilligung Ihres Vaters. Ohne dieſe verſpreche ich Ihnen nichts.

Der Mann im Mantel ſetzte ſich auf eine Bank.

— Laſſen Sie uns hineingehen,— ſagte das

Weib und öffnete die Pavillonthüre.— Der Abend

iſt kühl. Sie gingen beide in den Pavillon und die Thüre wurde hinter ihnen geſchloſſen.

— Calla!— murmelte eine dumpfe Stimme,

welche von einer hinter einem Baume verborgenen

Perſon kam; aber wir kümmern uns nicht um jene

Figur, ſondern lauſchen ſtatt deſſen dem Geſpräche der Beiden im Pavillon.

— Ich werde alſo bei dem königlichen Theater

angenommen?— fragte die Dame.

— Ja, als Elevin oder auch um zur Probe zu debutiren.

Jedoch nicht ohne die Einwilligung Ihres Va⸗ ters, mein Kind, merken Sie ſich das. Haben Sie es außerdem wohl überlegt?— Sie verlaſſen

eine liebe und frievliche Heimath, in welcher Sie

geliebt ſind, wo Ihre Gegenwart Freude verbrei⸗

tet— und was tauſchen Sie gegen dieſe koſtbaren

Schätze ein?

Die Cabalen des Theaterlebens, den launen⸗ vollen Beifall des Publicums und vollkommenen Mangel an allem häuslichen Glück. Sie betreten

eine Bahn von Verſuchungen und Stürmen und