Teil eines Werkes 
1. Band (1864)
Entstehung
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werden. Sie würde, meiner Seele! nicht die letzte, welche von der Emancipation Gebrauch machen würde.

— Harald, Du biſt wirklich recht hellſehend,— antwortete Calla mit einer gewiſſen bitteren Ironie,— daß Du nicht in jenem Verſuch ein jugendliches und lebhaftes Gefühl und ein warmes und nach dem Guten ſtrebendes Herz entdeckſt.

— Nein, Calla, bei meiner Ehre! ich entdecke nichts, als eine der größte Tollheiten, welche den Leſer zwingt, über den ganzen„kleinen Verſuch“ zu lachen.

— Du findeſt alſo die Arbeit lächerlich?

Calla's Stimme zitterte.

„Jetzt glaub' ich, Bruder, iſt es Zeit, An den Refrain zu denken, Und nach des Tages Zwiſt und Streit Nach Hauſ' die Schritl' zu lenken.“

ſang Göran hinter ihnen mit ſeiner klaren, heiteren Stimme, ſo laut er konnte. Harald und Calla wand⸗ ten ſich um und ſahen ihn aus aller Kraft einen vollen Apfelbaum ſchütteln.

— Göran,— rief die Schweſter und ſtand auf, darüber erfreut eine Veranlaſſung zu bekommen, das peinliche Geſpräch zu unterbrechen,— woran denkſt Du? die beſten Aepfel Mama's!

— Nun, und dann? ſind ſie denn zu gut für mich?— fragte Göran und kam hin zu ihnen mit den Taſchen voll Aepfel.

— Ich ſollte gehorſamſt meinen, daß ich für das Tageswerk, das ich heute⸗ vollbracht, den Erſatz verdient hätte, einige wohlſchmeckende Aepfel zu