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ſamſte Unrecht von der Welt, weil es nicht dem Weibe, wie uns Männern, es erlaubt in die öffent⸗ lichen Aemter einzutreten, an den allgemeinen Ange⸗ legenheiten theilzunehmen, eine Stimme auf dem Reichstag zu haben und das Recht zu freien zu be⸗ ſitzen u. ſ. w.
Das Buch iſt in Romanform geſchrieben, um zu zeigen, wie glücklich die Geſellſchaft ſein würde, die nach jenen Principien eingerichtet wäre.
Ich habe lange nicht ſo gelacht, wie beim Leſen deſſelben.— Denke Dir, Erland, unſere Reichstage zur Hälfte mit Weibern bevölkert. Glaubſt Du, daß irgend ein Menſch all die Verwirrung würde aus⸗ halten können, die dabei entſtehen möchte? Und alle die Reformen, welche das ſchöne Geſchlecht zu Gunſten der Frauen bewirken, und alle die Zän⸗ kerei, die eine Folge ihrer ungleichen Meinungen werden würde! O! mein Gott, das würde ein zwei⸗ tes Abdera werden.— Und wie glaubſt Du, daß es in unſeren Häuſern ausſehen würde?— Die Frau ſäße im Ausſchuß, und— der Herr dürfte dann wohl die Küche beſorgen und die Kinder auf⸗ erziehen.— Wie, in aller Welt, kann man ſo toll ſein?
— Ja, und ſo die Abſichten des Höchſten miß⸗
verſtehen,— antwortete Erland ernſt.
— Die Verfaſſerin einer ſolchen Schrift ſollte man als Verbreiterin von unſittlichen, irreligiöſen Irrlehren zur Verantwortung ziehen.— Ich fühle
eine wirkliche Abſcheu vor Frauen, die mit den
ännern wetteifern und als Störerinnen des Be⸗
ſtehenden auftreten wollen. Gerade als wenn wir
Schwartz, Die Emancipations⸗Manie. T. 10


