Teil eines Werkes 
1. Band (1864)
Entstehung
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und verdrießlich, daß der Capitain ſich nicht wenig beunruhigt fühlte und innerlich alle ſeine ſtrengen Vorſätze zu bereuen anfing.

Erkand ſprach, wie gewöhnlich, wenig und er⸗ wähnte kein Wort von der Begegnung des Vormit⸗ tags mit Urda. Und dieſe ſaß ihnen gerade gegen⸗ über mit hochrothen Wangen, verletzter Eitelkeit im Herzen und mit peinlicher Verlegenheit in ihrem äu⸗ ßeren Benehmen.

Von Zeit zu Zeit warf ſie einen verſtohlenen Blick auf das hübſche und ernſte Geſicht ihres Cou⸗ ſins, aber er ſah ſie nicht ein einziges Mal an. Die geſprächigſte war Barbro. Es ſchien, als ob die ehrbare Mamſell etwas ſehr Angenehmes erlebt hätte, oder im Begriff ſtände einen ihrer liebſten Wünſche zu befriedigen. Sei dem, wie ihm wolle, genug, Barbro hielt die Unterhaltung im Gang und machte dadurch die allgemeine Verſtimmung minder drückend.

Endlich ſtand man vom Tiſche auf, und Barbro winkte Urda, ihr zu folgen. Unter anderen Verhält⸗ niſſen würde Urda vielleicht nicht ſofort einem ſol⸗ chen Winke nachgekommen ſein; jetzt that ſie es aber ſehr gern, um aus dem Saale hinauszukommen.

Nachdem Barbro und ſie hinausgegangen waren, nahm Erland ſeinen Hut und folgte ihrem Beiſpiele.

Es war etwas Ungewöhnliches, daß man ſich ſo plötzlich gleich nach dem Eſſen trennte; denn der Capitain pflegte gern ein Stündchen zu plaudern. Die Söhne ſeiner Schweſter, Urda und Barbro, blieben immer, bis der Kaffee getrunken war, oder,

um ſich anzuziehen.

wenn man ausfahren wolite, bis man wegging.